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Siemens verpflichtet Sprecherin von Michelle Obama / Camille Johnston soll nun die Münchner Firma ins rechte Licht rücken

Freitag, 30. Juli 2010
		

Siemens holt sich Unterstützung aus dem Weißen Haus: Der deutsche Technologiekonzern hat die Sprecherin der Präsidentengattin abgeworben. Camille Johnston soll nun nicht mehr Michelle Obama ins rechte Licht rücken, sondern die Münchener Firma. Die USA sind der größte Einzelmarkt für Siemens. Hier sitzt mit General Electric gleichzeitig der schärfste Rivale.

Johnston solle als Mitglied des Führungsteams helfen, Siemens noch breiter im Land zu verankern, begründete Landeschef Eric Spiegel am Freitag in New York den Neueinkauf. Johnston hatte vor ihrer Rolle als Sprecherin für die First Lady schon in den 1990er Jahren für das Präsidentengespann Bill Clinton und Al Gore in deren beiden Wahlkämpfen gearbeitet.

Siemens buhlt derzeit massiv um Mittel aus den Konjunkturpaketen der Regierung und kann auch schon Erfolge vorweisen: In keiner anderen Region wuchs im vergangenen Quartal der Auftragseingang so stark wie in den USA. Der Korruptionsskandal, wegen dem unter anderem die US-Börsenaufsicht SEC den Konzern belangt hatte, ist in den Hintergrund gerückt. ggr

 WKN      723610   
 ISIN  DE0007236101
 WEB   http://www.siemens.com
Author: APA/dpa/ggr

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