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Wiener Börse (Mittag) - ATX rutscht weiter ins Minus / Gewinnmitnahmen und angespannte Situation zwischen den USA und China belasten - Ölwerte größte bisherige Tagesverlierer

Freitag, 29. Mai 2020

Die Wiener Börse hat sich am Freitag zu Mittag schwächer gezeigt. Der österreichische Leitindex ATX verlor bis 12.00 Uhr 2,16 Prozent auf 2.220,16 Punkte. Gewinnmitnahmen nach der fünftägigen Aufwärtsserie und die sich zuletzt verschärfende Hongkong-Krise belasteten nicht nur den heimischen Markt, sondern auch das europäische Umfeld.

Nachdem in den vergangenen Tagen eine optimistische Haltung die Aktienmärkte gestützt hatte, zogen zum Wochenschluss dunkle Sorgenwolken über den Börsen auf. Die ohnehin schon angespannte Situation zwischen den USA und China verschärft sich weiter - US-Präsident Donald Trump will sich heute zum weiteren Vorgehen angesichts eines vom chinesischen Volkskongress verabschiedeten restriktiven Sicherheitsgesetzes für Hongkong äußern.

Meldungsseitig blieb es heimische Papiere betreffend recht ruhig. Im Branchenvergleich gaben Ölwerte deutlich nach. OMV bildeten mit minus 4,86 Prozent das Schlusslicht im prime market, gefolgt von SBO, die um 4,67 Prozent nachgaben. Der Ölpreis war zuletzt wieder zurückgegangen.

Immowerte, die am Vortag stark gesucht waren, zeigten sich einheitlich schwächer. Immofinanz fielen um 3,27 Prozent, s Immo um 3,09 Prozent und CA Immo verloren bisher 0,50 Prozent. Warimpex büßten 0,78 Prozent ein.

Auch die schwer gewichteten Banken lagen unter den bisherigen Tagesverlierern. BAWAG mussten einen Abschlag von 2,10 Prozent hinnehmen, Erste Group ein Minus von 1,99 Prozent. Auch Raiffeisen (minus 1,88 Prozent) verloren. Am anderen Ende des Kurszettels setzten sich AMAG mit einem Plus von 3,05 Prozent an die Spitze der bisherigen Kursgewinner.

kat/sto

 ISIN  AT0000999982

Author: APA/kat/sto

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