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BÖRSENFLASH - ATX bricht um 3,2 Prozent ein - Coronavirus belastet / Auch internationale Aktienmärkte unter Druck - Chinesischer Präsident Xi warnt vor wirtschaftlichen Auswirkungen der Epidemie

Montag, 24. Februar 2020

Die Wiener Börse hat am Montag im Eröffnungshandel schwere Kursverluste verzeichnet. Der österreichische Leitindex ATX brach gegen 9.30 Uhr um 3,18 Prozent auf 3.049,40 Punkte ein. Die Furcht vor den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus ist an die Börsen zurückgekehrt.

International ging es ebenfalls deutlich nach unten. Der Euro-Stoxx-50 lag 2,80 Prozent im Minus, der deutsche Leitindex DAX gab um 2,58 Prozent nach.

Chinas Präsident Xi Jinping hat in der Nacht auf Montag seine Landsleute auf einen wirtschaftlichen Rückschlag angesichts der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus eingestellt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat nun seine Wachstumsprognose für China gesenkt.

In Europa war am Vorabend der Personenverkehr zwischen Österreich und Italien über die Brennergrenze einige Stunden eingestellt worden. Hintergrund war der Verdacht auf zwei Fälle von Coronavirus in einem Zug von Venedig nach München, der sich jedoch nicht bestätigte.

Bei den Einzelwerten standen in Wien die Aktien von FACC (minus 6,14 Prozent) und voestalpine (minus 4,06 Prozent) am stärksten unter Druck. Das Handelsvolumen am heimischen Aktienmarkt war relativ hoch. Bisher wurden 557.509 (Vortag: 240.969) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

dkm/ger

 ISIN  AT0000999982

Author: APA/dkm/ger

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