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Wiener Börse (Eröffnung) - ATX am Vormittag wieder in der Verlustzone / Do&Co dämmt Verluste in der ersten Handelsstunde ein - Palfinger zeigen leichte Erholung nach Kursrutsch am Vortag

Dienstag, 25. Februar 2020

Die Wiener Börse hat sich am Dienstag im Frühhandel mit moderaten Abschlägen präsentiert. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 3.025,20 Punkten nach 3.040,23 Einheiten am Montag errechnet, das ist ein Minus von 15,03 Punkten bzw. 0,49 Prozent.

Der heimische Leitindex hatte zum Handelsstart noch gut behauptet notiert, rutschte dann aber wieder ins Minus. Das europäische Marktumfeld zeigte sich noch ohne klare Richtung. Am Montag hatte der Wiener Aktienmarkt aufgrund der erneuten Verunsicherung durch das Coronavirus im Einklang mit den Leitbörsen Europas starke Abschläge verzeichnet.

Die Finanzmärkte konnten sich am Dienstag weitgehend stabilisieren, die Ausbreitung des Coronavirus, das nun auch in Italien verstärkt auftritt, dürfte aber weiterhin das bestimmende Thema unter den Anlegern bleiben. Konjunkturseitig zeigte sich in der Früh einerseits, dass die deutsche Wirtschaft im Schlussquartal 2019 stagnierte. Andererseits blieb die Stimmung in der französischen Wirtschaft ungeachtet wochenlanger Proteste gegen die geplante Pensionsreform und der Ausbreitung des Coronavirus stabil. Das Barometer verharrte den dritten Monat in Folge bei 105 Punkten, wie das französische Statistikamt mitteilte.

Zu heimischen Konzernen lagen zunächst noch keine Nachrichten vor. Die Aktien des Cateringunternehmens Do&Co konnten ihre starken Verluste vom Auftakt noch in der ersten Handelsstunde von mehr als 6 Prozent auf 2,54 Prozent eindämmen. Die Anteilsscheine des Baustoffkonzerns Wienerberger verbilligten sich etwas stärker als der Gesamtmarkt um 1,23 Prozent. Der weltweit größte Ziegelhersteller wird am morgigen Mittwoch Ergebnisse für das vergangene Jahr veröffentlichen.

Nach den Vortagesverlusten von mehr als 9 Prozent tendierte der Kurs des Salzburger Kranherstellers Palfinger am Vormittag um 1,29 Prozent befestigt. Bei deutlich höherem Handelsvolumen befestigten sich OMV (plus 0,29 Prozent) und Immofinanz (plus 0,19 Prozent) leicht, während das Indexschwergewicht Erste Group um 0,54 Prozent nachgab.

ATX Prime notierte bei 1.527,21 Zählern und damit um 0,49 Prozent oder 7,45 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich zwölf Titel mit höheren Kursen, 24 mit tieferen und einer unverändert. In einer Aktie kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 685.839 (Vortag: 1.144.196) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 16,347 (25,74) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

rai

 ISIN  AT0000999982

Author: APA/rai

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