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Devisen Wien (9.00) - Euro tendiert im frühen Handel leicht schwächer / Kaum Impulse durch Konjunkturdaten erwartet - Coronavirus hält Märkte auf Trap

Mittwoch, 26. Februar 2020

Der Euro hat am Mittwoch in der Früh gegen den US-Dollar knapp behauptet tendiert. Um 9 Uhr hielt der Euro bei 1,0875 Dollar nach 1,0840 USD beim Richtkurs vom Dienstag. In New York hatte der Euro gegen 22 Uhr zuletzt mit 1,0884 Dollar notiert.

Die Coronavirus-Krise bleibt das beherrschende Thema am Devisenmarkt. Nach Einschätzung des Devisenexperten Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank wird der Euro derzeit wieder verstärkt als sicherer Anlagehafen gesehen. Er profitierte daher etwas von der jüngsten Zuspitzung der Virus-Krise.

Das neuartige Coronavirus breitet sich derzeit immer stärker aus und bedroht internationale Lieferketten. Leuchtmann weist aber darauf hin, dass die EZB die Rolle des Euro als vergleichsweise sicherer Anlage schnell beenden kann. "Würde sie andeuten, dass Corona ihr geldpolitisches Stillhalten gefährdet, wäre der Euro als sicherer Hafen diskreditiert", sagte der Commerzbank-Experte.

Bei den Konjunkturdaten stehen am Mittwoch keine marktrelevanten Veröffentlichungen an. In Europa bleibt der Konjunkturkalender gänzlich leer und in den USA werden am Nachmittag lediglich weniger wichtige Zahlen erwartet.

Gegen 9.00 Uhr hielt der Euro bei 0,8375 britischen Pfund nach 0,8363 Pfund zum EZB-Richtkurs am Dienstag, bei 1,0613 (1,0605) Schweizer Franken und 120,10 (119,92) japanischen Yen.

rai/ste

 ISIN  EU0009652759  EU0009652759

Author: APA/rai/ste

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