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Österreichische Staatsanleihen im Späthandel uneinheitlich / Kursgewinne am langen-, Kursverluste am kurzen Ende

Mittwoch, 26. Februar 2020

Die Kurse österreichischer Staatsanleihen haben sich am Mittwoch im Späthandel uneinheitlich gezeigt. Während sich die festverzinslichen Papiere am kurzen Ende mit leichten Kursgewinnen präsentierten, tendierten die Anleihen am langen Ende mit Kursverlusten. Jene der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe legte um einen Basispunkt auf -0,31 Prozent zu.

Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 18 Basispunkten. Der Euro-Bund-Future steht mit 175,64 Punkten bei einem Minus von 0,38 Prozent.

Die ungewisse Lage rund um die Verbreitung des Coronavirus prägte auch heute das wirtschaftliche Geschehen. Nach den ersten Verdachtsfällen in Wien konnte am Nachmittag vorerst Entwarnung gegeben werden, ein wichtiges Thema wird das Virus im Wochenverlauf allerdings weiterhin sein. Der ATX hat sich nach einem schwachen Start zunehmend erholt und könnte vor Börsenschluss noch ins Positive drehen.

Konjunkturdatenseitig verlief der heutige Tag ruhig, abgesehen einiger Reden hochrangiger Vertreter der europäischen Zentralbank standen keine stimmungsweisenden Daten an.

Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:

Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten)
2 Jahre  -0,67   -0,66  -0,01       2                       
5 Jahre  -0,59   -0,58  -0,01       9                       
10 Jahre -0,31   -0,32  +0,01       18                      
30 Jahre 0,27    0,22   +0,05       26                      

fpr/mik


Author: APA/fpr/mik

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