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Devisen Wien (9.00) - Euro tendiert im frühen Handel gut behauptet / Steigende Corona-Infektionszahlen weiter im Fokus - Britisches Pfund legt zu

Montag, 29. Juni 2020

Der Euro hat am Montag in der Früh gegenüber dem US-Dollar leicht zugelegt. Die Gemeinschaftswährung kostete gegen 9.00 Uhr 1,1255 Dollar. Am Freitagabend wurde sie bei 1,1226 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs im Frankfurter Handel auf 1,1213 Dollar festgesetzt.

"Die Finanzmärkte sind derzeit zwar in einer vergleichsweise stabilen Verfassung, steigende Corona-Neuinfektionen in verschiedenen Teilen der Welt werden aber mit Sorgen verfolgt", schrieb Helaba-Analyst Ulrich Wortberg in seinem morgendlichen Kommentar. Dies dürfte der Grund für das anhaltende Interesse am US-Dollar sein, der in Krisenzeiten noch immer dem Euro tendenziell vorgezogen wird. Entsprechend setze der Euro seine Konsolidierung unterhalb des am 10. Juni erreichten Impulshochs fort.

Zu den Gewinnern zählte am Morgen das britische Pfund. Am Markt wurde auf Aussagen des Premierministers Boris Johnson verwiesen, der umfangreiche staatliche Investitionen in die Infrastruktur des Landes angekündigt hatte, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise einzudämmen. Außerdem gehen die Gespräche zwischen den Unterhändlern Großbritanniens und der EU über ein Anschlussabkommen für die Zeit nach der Brexit-Übergangsphase im Tagesverlauf in eine neue Runde.

sto/pma

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Author: APA/dpa-AFX/sto/pma

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