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US-Anleihen tendieren im Späthandel stark unter Druck / Rendite der Zehnjährigen bei knapp unter 1,55 Prozent

Donnerstag, 04. März 2021

Am US-Rentenmarkt ist der Effektivzins für zehnjährige Staatsanleihen am Donnerstag im späten Handel kräftig gestiegen, womit der Kurs des Papiers deutlich gefallen ist. Mit knapp unter 1,55 Prozent stieg der Zins wieder auf das Niveau vor rund einer Woche. Da hatte die Rendite der zehnjährigen den höchsten Stand seit einem Jahr erreicht. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel um 0,36 Prozent auf 132,45 Punkte.

Auslöser des neuerlichen Zinsanstiegs waren die vagen zurückhaltenden Äußerungen des US-Notenbankpräsidenten Jerome Powell gewesen. Dieser sagte lediglich: "Ich wäre besorgt über ungeordnete Bedingungen an den Märkten oder eine anhaltende Verschärfung der finanziellen Bedingungen, wenn dies das Erreichen unserer Ziele gefährdet." Unkonkret fügte er lediglich hinzu, dass eine Vielzahl von Indikatoren beobachtet würden und man sei noch weit von den Zielen entfernt sei. Er schaue daher genau auf die Entwicklung an den Anleihemärkten.

Dass keine Maßnahmen gegen den Anstieg der Kapitalmarktzinsen in Aussicht gestellt worden seien, habe den Renditeanstieg ausgelöst, sagten Händler. Die großen Konjunkturprogramme der Regierung hatten zuletzt die Sorge vor einer Überhitzung der Wirtschaft und einer steigenden Inflation geschürt.

sto


Author: APA/dpa-AFX/sto

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